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Hunde für Allergiker: Drei Hunderassen im Überblick

Hunde für Allergiker: Drei Hunderassen im Überblick

Hunde für Allergiker: Nicht jede Rasse eignet sich für jeden Betroffenen

Die Liebe zum Hund ist groß, der Weg zu ihm scheint unüberwindbar. Eine Allergie gegen Hundehaare steht gegen den Traum vom eigenen Hund. Was nicht jeder weiß, es gibt Hunde für Allergiker! Hunde, die in der Regel keine allergischen Reaktionen auslösen. Darum muss der Traum vom Hund nicht auf Eis gelegt werden. Es besteht die Möglichkeit, sich einfach die passende Hunderasse anzuschaffen und zeitlebens mit dieser glücklich zu werden.

 

Zunächst einmal ein paar Tipps für Allergiker

Als allererstes gilt es herauszufinden, ob man wirklich gegen die Hundehaare allergisch ist oder etwas anderes die Allergie auslöst. Am besten ist es, sich diesbezüglich einem Test beim Arzt zu unterziehen. Dieser wird Aufschluss darüber geben, ob tatsächlich eine Hundehaarallergie vorliegt oder nicht.

Liegt eine Allergie vor, gibt es die Möglichkeit, beim Arzt eine Desensibilisierung vorzunehmen, die möglicherweise auch dem Allergiker einen Umgang mit dem Hund ermöglicht. Bei dieser Desensibilisierung wird ein Medikament eingenommen, das im Körper einen immunologischen Schutz aufbaut und somit einer allergischen Reaktion vorbeugen kann. Unterstützend können Augentropfen und Nasensprays genommen werden. Wenn es gut läuft, kann man eine Allergie auf diese Art und Weise überwinden.

 

Wie äußert sich eine Hundehaarallergie?

Eine Hundehaarallergie äußert sich häufig mit verstopfter Nase, Schnupfen, laufender Nase bis hin zu Asthma mit Husten und Atemnot. Auch Neurodermitis oder Nesselsucht kann durch eine Hundehaarallergie hervorgerufen werden. Daneben ist eine Bindehautentzündung ein mögliches Symptom.

Wer sich nun nicht einer Desensibilisierung unterziehen möchte oder bei dem diese nicht erfolgreich war, sollte sich damit auseinandersetzen, einen Hund einer Rasse zu kaufen, der wahrscheinlich keine allergischen Symptome auslösen wird. Wichtig ist trotzdem, sich dabei Zeit zu lassen und nichts zu überstürzen. Vor dem Kauf des Hundes sollte man viel Zeit mit diesem verbringen, um festzustellen ob und welche allergischen Symptome er auslösen könnte.

Daneben ist noch wichtig zu wissen, dass die Allergie nicht gegen die Hundehaare selber besteht. Denn diese sind lediglich die Überträger der Allergene. Die Allergene befinden sich im Speichel, in den Hautschuppen und im Urin des Hundes. Durch das Lecken werden diese dann zum Beispiel auf das Fell übertragen und gelangen anschließend in die Luft.

Darum nutzt es dem Allergiker nichts, sich einen kurzhaarigen Hund aus zu suchen, denn auch dieser verliert Haare und schüttet damit Allergene aus. Sinnvoll ist es, sich genau darüber zu informieren, welche Hunderassen normalerweise deutlich weniger Allergene beherbergen. Neben der Rasse kann dies aber auch vom Hund selber abhängig sein.

So gibt es nicht "den Allergikerhund", wohl aber Hunde, die deutlich seltener eine Allergie auslösen.

Es gibt trotzdem Empfehlungen von Hunderassen, die für den Allergiker in der Regel deutlich besser geeignet sind.

 

Hunderassen für Allergiker

Der spanische Wasserhund: Treuer und mutiger Begleiter

Der spanische Wasserhund: Treuer und mutiger Begleiter

Wer keinen kleinen Schoßhund sondern ein etwas größeres Tier möchte, ist mit dem Wasserhund gut bedient. Wasserhunde haaren wenig und haben keinen saisonalen Fellwechsel. Hübsch anzusehen sind sie mit ihrem gelockten Fell dazu.

Es gibt den spanischen Wasserhund, der etwas weniger Fellpflege braucht und den portugiesischen, der aufwendiger ist.

Eins haben beide Rassen gemeinsam, sie haben Temperament und brauchen Beschäftigung. Sehr intelligent sind sie zudem und nur für aktive Besitzer geeignet. Die kleine Runde Gassi um den Block reicht ihnen wahrlich nicht aus. Sportliche Aktivitäten sind unbedingt vonnöten, um den Hund auszulasten. Wird er ausreichend gefordert, ist er leicht zu erziehen und freut sich über jede Aufgabe, die man ihm stellt.

Wer genügend Zeit hat und gerne aktiv ist, hat mit diesem Hund einen Freund fürs Leben. Auch Kindern gegenüber ist er sehr rücksichtsvoll und besitzt eine hohe Reizschwelle.

 

Der Havaneser: Ein fröhlicher Geselle

Der Havaneser: Ein fröhlicher Geselle

Dieser Hund gehört zu den besonders kleinen Hunderassen und wiegt trotz kräftiger und robuster Statur nur 3,5-7 kg. Er ist in vielen verschiedenen Farbtönen vertreten, die sich im Laufe des Lebens jedoch ändern können. D.h., möglicherweise kauft man einen dunklen Welpen und irgendwann wird dieser hell. Das macht aber nichts, denn total niedlich bleibt er immer!

Die Havaneser sind äußerst fröhliche und zutrauliche Vierbeiner, die schnell das Herz jedes Menschen erobern. Schauen Sie einen mit ihren großen Augen an, wird es schwer sein, ihnen etwas zu verwehren. Freundlich und aufgeschlossen wie sie sind, sind sie treue kleine Begleiter. Nur eins brauchen sie: Viel Aufmerksamkeit und Liebe.

Nun gut, in der Fellpflege sind sie auch anspruchsvoll. Die weichen Haare müssen ständig gekämmt werden, damit sie nicht verfilzen. Dazu ist regelmäßiges Trimmen angeraten, denn es erleichtert die Pflege.

Der Havaneser passt prima in jede Stadtwohnung, da er vom Platzbedarf äußerst anspruchslos ist. Natürlich liebt er auch größere Räumlichkeiten und den Garten, aber in einer Zweizimmerwohnung mit regelmäßigen Auslauf ist der Kleine auch zufrieden. Er passt zu gemütlicheren Haltern und auch zu aktiven Menschen, denn er ist von Natur aus folgsam, genügsam und orientiert sich am Bewegungsdrang seines Besitzers.

Für Familien durch seine verspielte Art bestens geeignet, ist dieser kleine Hund eine Bereicherung fürs Leben.

 

Der Yorkshire Terrier: Ein Freund fürs Leben

Der Yorkshire Terrier: Ein Freund fürs Leben

Der Yorkshire Terrier ist klein aber oho! Es ist ein selbstbewusster, eigenständiger und mutiger kleiner Hund. In der Regel strotzt er nur so vor Selbstbewusstsein und neigt auch dazu, dies lautstark bekanntzugeben.

Für Allergiker ist dieser kleine Hund häufig geeignet, denn er hat kein Fellwechsel und keine Unterwolle. Das Fell kann der Yorkshire Terrier kurz oder lang tragen. Langes Fell muss täglich gekämmt und gebürstet werden.

Man sollte sich vor der Anschaffung eines Yorkshire Terrier darüber im Klaren sein, dass dieser Hund eigentlich ein Jagdhund ist, der zur Ratten-und Mäusejagd eingesetzt wurde. Dementsprechend verfügt er über einen Jagdtrieb, der frühzeitig kanalisiert werden sollte. Sonst kann es passieren, dass der gemeinsame Spaziergang im Wald wenig entspannt wird, da beim Anblick des ersten Hasen der Kleine munter davonrennt.

Zwar kann man einen Yorkshire Terrier durchaus in der Wohnung halten, jedoch sollte man nicht vergessen, dass es ein aktiver Hund ist, der Beschäftigung und Abwechslung liebt, sowie eine liebevolle und konsequente Erziehung braucht.

Beachtet man all dies, hat man in dem kleinen Yorkshire Terrier einen Freund fürs Leben.

 

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Fazit

Neben den hier aufgeführten Rassen gibt es noch weitere, die ebenfalls für Allergiker geeignet sind, wie zum Beispiel der Malteser, der Pudel oder der Schnauzer.

Mit ein bisschen Geduld wird er sich finden, der Hund für den Allergiker!